Sperrung Aabach-Abschnitt

  

Warum braucht dieser Aabach-Abschnitt mehr Ruhe?

 

An heissen Sommerwochenenden fahren und schwimmen mehrere hundert Menschen den Aabach hinauf und hinunter; viele sind zudem nicht besonders leise unterwegs. Zur Zeit der Brut und der Aufzucht ihrer Jungen sind viele Vogelarten generell empfindlich auf Störungen. Die zeitlich befristete Sperrung des Aabachs wurde nötig, weil langjährige Brutvogelkartierungen eine kontinuierliche Abnahme der Anzahl Brutvogel-Arten und der Anzahl Brutpaare nachweisen konnten. Es hat sich gezeigt, dass der heutige rege Freizeitbetrieb auf dem Aabach selbst mässig störungsempfindlichen Arten zu viel ist. Inzwischen brüten in diesem Naturschutzgebiet von europäischer Bedeutung nur noch wenige typische Ried- und Schilfvogelarten. Insbesondere die Bereiche entlang des Aabachs sind fast vollständig verwaist. Mit der Sperrung des Aabachs von April bis und mit Juni sollen die Vögel im Boniswiler und Seenger Ried mehr Ruhe für ihr Brutgeschäft bekommen und wieder ungestört ihren Nachwuchs aufziehen können.

  

Die Badestellen am und oberhalb des Aabachs sowie diejenige neben der Schiffsanlegestelle Seengen stehen den Badenden und Schwimmenden aber weiterhin zur Verfügung.

 

PDF  Bericht Umwelt Aargau

 


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